Warum Infor ION heute strategisch entscheidend ist

Viele Unternehmen betreiben gewachsene Integrationslandschaften:

  • Individuelle SQL-Schnittstellen
  • Punkt-zu-Punkt-Verbindungen
  • Manuelle Datenimporte
  • Individueller Custom Code

Spätestens bei einer Migration in die Cloud werden diese Strukturen zum Risiko.

Infor ION schafft hier eine standardisierte, upgradefähige Integrationsarchitektur innerhalb von Infor OS.

Unser Ansatz: Integration nicht nur technisch betrachten, sondern architektonisch bewerten.

Was ist Infor ION?

Infor ION verbindet:

Infor-Anwendungen wie Infor LN

CRM-, MES- oder Drittanwendungen

Cloud-Services

externe Partnerlösungen

über eine standardisierte, ereignisbasierte Architektur.

Statt individueller Direktverbindungen entsteht eine entkoppelte, zentral steuerbare Integrationsstruktur.

Wesentliche Vorteile von Infor ION

ION ermöglicht die strukturierte Anbindung interner und externer Anwendungen über standardisierte Business Object Documents (BODs). Dadurch entstehen weniger Abhängigkeiten und eine bessere Wartbarkeit.

Mit ION lassen sich Geschäftsprozesse überwachen und automatisieren:

  • Genehmigungen
  • Eskalationen
  • Ausnahmemanagement
  • Aufgabensteuerung

Das verbessert Transparenz und Reaktionsgeschwindigkeit.

Geschäftsprozesse können konfiguriert, überwacht und angepasst werden, ohne tief in den ERP-Standard einzugreifen. Das reduziert den Bedarf an individuellem Custom Code.

Anwendungen werden über Geschäftsereignisse miteinander verbunden. Beispiel: Ein Auftrag löst automatisch Folgeprozesse in Produktion, Logistik und Finance aus.

ION ermöglicht Monitoring von:

  • Workflows
  • Dokumentenflüssen
  • Systemmeldungen
  • Prozessstatus

Dadurch steigt Transparenz und Kontrolle.

Wie funktioniert Infor ION in der Praxis?

Standardisierte BODs statt individueller Logik

Geschäftsereignisse werden als strukturierte Nachrichten verarbeitet. Systeme bleiben voneinander unabhängig.
 

Event-basierte Architektur

Ein Auftrag löst automatisch Folgeprozesse aus – ohne manuelle Eingriffe.
 

Integrierte Workflows

Freigaben, Benachrichtigungen und Eskalationen werden systemübergreifend gesteuert.
 

Transparenz und mobiler Zugriff

Verantwortliche können kritische Prozesse mobil überwachen – von Verkaufschancen bis zu Produktionsabweichungen. Administratoren behalten Integrationen zentral im Blick.
 

Automatische Benachrichtigungen und Warnmeldungen

  • Proaktive Information bei Prozessabweichungen
  • Identifikation von Workflow-Ausnahmen
  • Monitoring von Leistungskennzahlen
  • Transparenz über Systemeffizienz

Typische Einsatzszenarien – wo wir Mehrwert schaffen

CRM-Anbindung
Synchronisation von Vertriebsdaten in Echtzeit
MES-Integration
Shopfloor-Daten fließen strukturiert ins ERP.
Lieferantenintegration
Automatisierter Datenaustausch statt manueller Prozesse.
Genehmigungsworkflows
Transparente, auditierbare Freigaben

Infor ION im Kontext der Cloud-Migration

Bei der Migration von Infor LN in die Cloud werden Integrationen häufig zum kritischen Erfolgsfaktor.

Warum?

  • Alte Schnittstellen sind nicht cloudkonform
  • Custom Code verhindert Updates
  • Multi-Tenant-Umgebungen erfordern Standardisierung

ION wird dabei nicht nur eingeführt, sondern strategisch neu gedacht.

Unsere Erfahrung: Die Integrationsarchitektur entscheidet maßgeblich über Wartbarkeit, Performance und langfristige Cloud-Fähigkeit.

Klassische Schnittstellen vs. ION

Gewachsene Integration

Mit Infor ION

Punkt-zu-Punkt

Entkoppelt

Hoher Wartungsaufwand

Zentrale Steuerung

Upgrade-Risiken

Cloud-ready

Individuelle Logik

Standardisierte Struktur

Kaum Monitoring

Transparente Überwachung

FAQ – Häufige Fragen zu Infor ION

Klassische Integrationen sind häufig Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen zwei Systemen. Das führt mit der Zeit zu komplexen Abhängigkeiten und hohem Wartungsaufwand.

Infor ION arbeitet dagegen entkoppelt und ereignisbasiert. Systeme kommunizierten über standardisierte Business Object Documents. Dadurch bleiben Integrationen upgradefähig und cloudkonform.

Nein. ION kann auch in hybriden oder On-Premise-Umgebungen eingesetzt werden. Seine volle Stärke entfaltet es jedoch in Kombination mit der CloudSuite und der Plattform Infor OS, insbesondere im Multi-Tenant-Betrieb.

Ja. Neben Infor-Lösungen wie Infor LN können auch Drittanwendungen angebunden werden – z.B. CRM-, MES- oder externe Partnerlösungen. Dies erfolgt über Webservices, APIs oder Dateischnittstellen.

Ja, funktional betrachtet ist ION eine Middleware. Allerdings ist sie speziell auf die Infor-Architektur abgestimmt und tief in Infor OS integriert. Dadurch ergeben sich Vorteile gegenüber generischen Integrationsplattformen – insbesondere in Bezug auf Standard-BODs und Cloud-Fähigkeit.

BODs sind standardisierte XML-Nachrichten, die Geschäftsvorfälle beschreiben, z.B.

  • Auftrag erstellt
  • Rechnung gebucht
  • Wareneingang erfolgt

Sie bilden die Grundlage für die entkoppelte Kommunikation zwischen Systemen.

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Thomas Heinke