Welche Herausforderungen löst die CloudSuite konkret?

In unseren Projekten sehen wir immer wieder ähnliche Ausgangssituationen: gewachsene ERP-Strukturen, steigende internationale Anforderungen und Prozesse, die nicht mehr sauber zusammenlaufen.

Herausforderung

Strategischer Lösungsansatz

Innovationsstau: Neue Funktionen, Integrationen oder Innovationen lassen sich nur mit hohem Projektaufwand nutzen.

Mit automatischen Updates bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand – ohne Upgrade-Großprojekte.

Mangelnde Transparenz: Fehlende Echtzeitdaten über Standorte, Bestände oder Aufträge erschweren Entscheidungen.

Echtzeit-Datenaggregation, unternehmensweite Analytik und Data Lake verbinden Cloud- und Legacy-Daten.

Komplexe Fertigungsarten: Variantenfertigung, Projektfertigung oder internationale Multi-Site-Strukturen müssen parallel gesteuert werden.

Integriertes Varianten- und Stücklistenmanagement unterstützt Projekt-, Werkstatt-, Serien- und Montagefertigung.

Hoher IT- und Wartungsaufwand: Individuelle Anpassungen und ältere Release-Stände erschweren Weiterentwicklung und Betrieb.

Reduzierte Kapitalinvestitionen, geringere Gesamtbetriebskosten und weniger interner Wartungsaufwand.

Was zu einer erfolgreichen Infor LN Einführung gehört

Eine Infor LN Einführung ist dann erfolgreich, wenn sie fachlich trägt, technisch stabil ist und langfristig weiterentwickelt werden kann.

Unser Vorgehen basiert auf fünf zentralen Prinzipien:

Im Zentrum der Einführung steht ein System, das die zentralen Prozesse der diskreten Fertigung sauber abbildet. Dazu gehören CRM, Verkauf, Einkauf, Planung, Fertigung, Lagerwirtschaft, Projekt, Service, Qualität und Finanzwesen.

Genau diese funktionale Tiefe macht Infor LN in vielen Einführungsprojekten zum fachlichen Kern.

Mit der CloudSuite Industrial Enterprise geht es nicht nur um Transaktionen im ERP. Auch Integration, Datenflüsse, Erweiterbarkeit, Analytics und künftige Skalierung werden Teil des Einführungsbildes.

So entsteht keine isolierte Lösung, sondern eine tragfähige Plattformarchitektur.

Welche Bausteine zusätzlich relevant sind, hängt von Branche, Prozessreife und Zielbild ab. Typische Ergänzungen betreffen zum Beispiel Analytics, CPQ, Factory    Track für standardnahe Shopfloor- und Lagerprozesse, Lieferantenanbindung oder das ZWF-Zoll-Modul für Außenhandels- und Zollprozesse.

Für komplexere oder stärker individualisierte Abläufe setzen wir dort, wo Standardlogiken nicht ausreichen, bspw. auf eigene Lösungen für eine mobile Lagerverwaltung und Shopfloor/BDE.

Wir schaffen in frühen Projektphasen Transparenz über Ziele, Scope und Vorgehen, damit Einführungsprojekte realistisch planbar werden. Dazu definieren wir gemeinsam mit unseren Kunden ein belastbares Zielbild, strukturieren Anforderungen und schaffen mit Fit-Gap-Analyse, Lasten-/Pflichtenheft und Migrationsstrategie eine belastbare Grundlage für das Projekt.

Um Einführungsprojekte schneller und strukturierter umzusetzen, setzen viele Unternehmen zusätzlich auf vorkonfigurierte Best-Practice-Ansätze und standardisierte Projektbausteine. Der Infor Implementation Accelerator unterstützt dabei, Prozesse, Templates und Projektvorgehen effizienter aufzusetzen und typische Einführungsrisiken früh zu reduzieren.

Entscheidend ist für uns nicht nur die erfolgreiche Einführung selbst, sondern vor allem, dass die Lösung auch nach dem Go-live stabil, beherrschbar und langfristig weiterentwickelbar bleibt. Deshalb berücksichtigen wir Themen wie Trainings, Support, Updatefähigkeit, Erweiterungen und laufende Optimierung bereits früh im Projekt.

Was wir einbringen

Langjährige Projekterfahrung mit Infor LN

 

Eigene Add-ons und Apps – updatefähig und cloud-ready

 

Tiefe Integrationskompetenz


 

Erfahrung mit Migrationen, Multisite-Strukturen und internationalen Rollouts

Stärken der Infor CloudSuite Industrial Enterprise

Komplexe Fertigung sicher abbilden

Viele ERP-Systeme stoßen an Grenzen, wenn unterschiedliche Fertigungslogiken parallel unterstützt und kundenindividuelle Prozesse abgebildet werden müssen. Infor LN unterstützt anspruchsvolle Fertigungsszenarien wie ETO, MTO, CTO, ATO sowie Varianten- und Hybridfertigung.

Global standardisieren, lokal flexibel bleiben

Infor LN hilft dabei, Prozesse international zu vereinheitlichen, ohne lokale Anforderungen aus dem Blick zu verlieren. Das ist besonders für international aufgestellte Fertigungsunternehmen relevant.

Stark in Projektgeschäft und Kundenindividualität

Wenn Kalkulation, Projektlogik und Fertigung eng zusammenspielen, reicht ein rein administratives ERP oft nicht aus. Infor LN unterstützt projektorientierte und kundenindividuelle Abläufe deutlich tiefer.

Multi-Site und Multi-Company im Griff

Viele Unternehmen müssen feststellen, dass ihr ERP nicht mehr Schritt hält, wenn mehrere Werke, Gesellschaften oder internationale Standorte effizient gesteuert werden sollen. Infor LN spielt seine Stärken in solchen Strukturen aus.

Standorte, Gesellschaften, Intercompany-Prozesse und internationale Rollouts lassen sich in einem durchgängigen ERP-Modell zusammenführen.

Granulare Berechtigungen für komplexe Organisationen

Infor LN ermöglicht ein differenziertes Rollen- und Berechtigungskonzept. Rechte lassen sich nicht nur nach Abteilung, sondern auch nach Funktion, Standort, Gesellschaft oder Verantwortungsbereich steuern.

Gerade für Konzerne und international aufgestellte Unternehmen schafft das mehr Sicherheit, Transparenz und Kontrolle im Tagesgeschäft.

Warum die Cloud den Unterschied macht

  • Regelmäßige, automatische Updates durch Infor
  • Schnellere Nutzung neuer Funktionen ohne Großprojekte
  • Zugriff auf neue Services (Analytics, Integration, Extensions)
  • Zugang zu Innovationen wie der Infor Velocity Suite mit Process Mining, Value+ Automatisierungen und GenAI

  • Keine eigene Server- und Datenbankadministration
  • Updates, Patches und Monitoring durch Infor
  • IT fokussiert sich auf Prozesse statt Infrastruktur

  • Flexible Skalierung bei Wachstum oder saisonalen Spitzen
  • Hohe Verfügbarkeit und Performance durch Cloud-Betrieb
  • Globale Nutzung ohne lokale Systemlandschaften

  • Betrieb auf Amazon Web Services
  • Aktuelle Security-Standards, Zertifizierungen, Backups
  • Zentrale Benutzer- und Rechteverwaltung

  • Cloud-konforme Extensions statt tiefgreifender Anpassungen
  • Geringere Update-Abhängigkeiten
  • Bessere Wartbarkeit und Zukunftsfähigkeit

Unterschiede zur On-Premise Lösung

Kriterium

Infor LN On-Premise

CloudSuite Industrial Enterprise

Betrieb

Eigenes Rechenzentrum

Cloud-Betrieb durch Infor

Updates

Manuelle, projektbasierte Upgrades

Regelmäßige, automatische Updates

Skalierung

Hardwareabhängig

Flexibel und bedarfsorientiert

Sicherheit

Verantwortung beim Kunden

Zentrale Cloud-Security

Customizing

Tiefer Eingriff in Standardcode

Extensions & Low-Code

Integration

Individuelle Schnittstellen

Standardisierte Integration (ION)

Analytics

Oft separate BI-Lösungen

Integrierte Cloud-Analytics

Innovationsgeschwindigkeit

Niedrig

Hoch

Daten & Analytics als strategischer Mehrwert der Cloud

Mit der CloudSuite Industrial Enterprise steht Unternehmen zusätzlich der Infor Data Lake als zentrale, cloud-native Datenbasis zur Verfügung.

Der Data Lake sammelt und konsolidiert ERP- und Prozessdaten aus Infor LN sowie angebundenen Systemen und bildet die Grundlage für:

  • Erweiterte Analysen und Reporting (z. B. mit Infor Birst)
  • KI-gestützte Auswertungen und Automatisierungen
  • Process Insights und kontinuierliche Optimierung nach der Migration

Für welche Unternehmen und Fertigungsszenarien eignet sich die Einführung

Die Einführung der Infor CloudSuite Industrial Enterprise eignet sich besonders für Unternehmen der diskreten Fertigung, die komplexe Prozesse standardisieren, international skalieren und langfristig weiterentwickeln wollen.

Komplexe diskrete Fertigungsprozesse steuern
Dazu zählen Hersteller, deren Prozesse über einfache Standardfertigung hinausgehen und die einen hohen Bedarf an durchgängiger Planung, Steuerung und Transparenz haben.
Mehrere Standorte, Werke oder Gesellschaften koordinieren
Mit zunehmender Internationalisierung steigt auch die Komplexität in Prozessen, Datenflüssen und Verantwortlichkeiten. Infor LN unterstützt genau solche Mehrfirmen- und Mehrstandort-Szenarien.
Ein zukunftsfähiges ERP-Fundament aufbauen
Die Einführung ist besonders dort sinnvoll, wo bestehende Systemlandschaften zu individuell, wartungsintensiv oder wenig skalierbar geworden sind.
Branchenspezifische Anforderungen mit Standardisierung verbinden
Gerade im gehobenen Mittelstand und im Enterprise-Umfeld geht es selten um Standardprozesse allein. Entscheidend ist die Balance zwischen bewährter Branchenlogik, internationaler Rollout-Fähigkeit und einer sauber beherrschbaren Systemlandschaft.
Projektorientiert und kundenindividuell fertigen
Besonders geeignet ist die Einführung für Unternehmen, die kundenauftragsbezogen fertigen und Projektlogik, Kalkulation und Produktion zusammenführen müssen.

Typische Branchen

Für welche Fertigungsszenarien ist die Einführung besonders geeignet

  • Eingineer-to-Order (ETO): Wenn kundenindividuelle Produkte, Projektbezug, Kalkulation und technische Abstimmung eng zusammenhängen.
  • Make-to-Order (MTO): Wenn Fertigung und Beschaffung auftragsbezogen gesteuert werden und Transparenz über Termine, Material und Kapazitäten entscheidend ist.
  • Configure-to-Order (CTO): Wenn Varianten strukturiert beherrscht werden müssen und ein Standardprodukt flexibel konfigurierbar bleiben soll.
  • Assemble-to-Order (ATO): Wenn Vorfertigung und Endmontage effizient kombiniert werden sollen.
  • Werkstatt- und Variantenfertigung: Wenn Fertigungssteuerung, Stücklisten, Arbeitspläne und Variantenlogik in einem belastbaren ERP-Rahmen zusammenlaufen müssen.
  • Hybride Fertigungsszenarien: Wenn Unternehmen mehrere Fertigungslogiken parallel abbilden müssen, etwa Serienfertigung in einem Bereich und projektorientierte Fertigung in einem anderen.

Besonders stark ist eine Infor LN Einführung dort, wo fachliche Tiefe, organisatorische Komplexität und langfristige Skalierbarkeit gemeinsam gefragt sind.

So läuft eine Infor-LN-Einführung typischerweise ab

Für eine erfolgreiche Infor-LN-Einführung führen wir fachliche Anforderungen, technische Rahmenbedingungen, Migrationsfragen und organisatorische Veränderungen frühzeitig zusammen. So schaffen wir bereits in der Konzeptionsphase Transparenz über Abhängigkeiten, kritische Prozesse und Projektrisiken – von der Zieldefinition bis zum stabilen Betrieb nach dem Go-live.

Phase 1: Ausgangslage und Zielbild

Am Anfang steht die Frage, welche Ziele mit der Infor Einführung erreicht werden sollen. 

Häufig wechseln Unternehmen zu Infor LN, weil bestehende ERP-Systeme komplexe Fertigungsprozesse, internationale Strukturen oder projektorientierte Abläufe nur eingeschränkt unterstützen.

Gerade bei mehreren Ländern oder Werken sollte früh geklärt werden, wie Global Template, lokale Anforderungen und Rollout-Wellen zusammengeführt werden.

Typische Themen:

  • Aktuelle Systemlandschaft
  • Geschäftsprozesse und Pain Points
  • Standorte, Werke, Gesellschaften
  • Strategische Ziele der Einführung
  • Scope der ersten Projektphase
Phase 2: Fachkonzept und Pflichtenheft

Im nächsten Schritt konkretisieren wir gemeinsam mit unseren Kunden die fachlichen und technischen Anforderungen. Dabei strukturieren wir Zielprozesse, priorisieren Anforderungen und schärfen den Projektrahmen, damit aus ersten Zielbildern ein belastbares Umsetzungskonzept entsteht.

Typische Themen:

  • Lastenheft und Pflichtenheft
  • Muss-/Kann-Anforderungen
  • Rollen und Verantwortlichkeiten
  • Priorisierung nach Phase 1 und späteren Ausbaustufen
  • Erste Abgrenzung von Standard, Extension und Sonderanforderung
Phase 3: Fit-Gap-Analyse

Die Fit-Gap-Analyse ist einer der wichtigsten Schritte der Einführung. Sie zeigt, welche Anforderungen  im Standard abgedeckt werden, wo Anpassungen nötig sind und welche Themen organisatorisch oder prozessual gelöst werden können.

Typische Themen:

  • Standardabdeckung in Infor LN
  • Bewertung kritischer Gaps
  • Entscheidung zu Extensions und Add-ons
  • Template- und Rollout-Fähigkeit
  • Vermeidung unnötiger Komplexität
Phase 4: Lösungsdesign und Implementierung

Auf Basis der Analyse erarbeiten wir das fachliche und technische Lösungsdesign. Jetzt wird aus dem Zielbild ein umsetzbares Projektmodell.

Typische Themen:

  • Prozessdesign
  • Mandanten-, Firmen- und Standortstruktur
  • Berechtigungen und Rollen
  • Schnittstellen und Integrationen
  • Berichtswesen, Analytics und Erweiterungen
Phase 5: Test, Training, Cutover

Bevor die Einführung produktiv geht, müssen Prozesse, Daten und Verantwortlichkeiten belastbar abgesichert werden. Dazu gehören Tests, Schulungen und eine saubere Go-live-Vorbereitung.

Typische Themen:

  • Testkonzept und Key-User-Tests
  • End-User-Trainings
  • Cutover-Planung
  • Datenvalidierung
  • Go-live-Freigabe
Phase 6: Hypercare, Support, Optimierung

Mit dem Go-live endet die Einführung nicht. Erst in der Stabilisierungsphase zeigt sich, wie tragfähig Prozesse, Supportmodell und Erweiterungsstrategie wirklich sind.

Typische Themen:

  • Hypercare
  • Support und Anwenderbegleitung
  • Fehlerbehebung und Feinjustierung
  • Release- und Update-Begleitung
  • Schrittweise Ausbau weiterer Funktionen

Migration, Integration und Change

Nicht jede Altdatenstruktur sollte vollständig übernommen werden. Entscheidend ist, welche Stamm- und Bewegungsdaten für den späteren Betrieb tatsächlich relevant sind.

Eine saubere Migrationsstrategie reduziert Komplexität, verbessert Datenqualität und schafft eine belastbare Grundlage für den Go-live.

Typische Themen in diesem Schritt:

  • Bereinigung von Stamm- und Bewegungsdaten
  • Definition des relevanten Datenumfangs
  • Umgang mit historischen Daten
  • Testmigrationen und Validierung
  • Cutover-Planung für die Produktivsetzung

In vielen Einführungsprojekten ist Infor nicht die einzige Systemkomponente. Gerade in gewachsenen Landschaften müssen bestehende Anwendungen, Shopfloor-Systeme, BI-Lösungen, Logistiksysteme oder externe Partneranbindungen sauber integriert werden. Im Infor-LN-Umfeld spielen dabei standardisierte Integrations- und Messaging-Mechanismen eine wichtige Rolle.

Typische Integrationsfelder:

  • Anbindung von Dritt- und Bestandssystemen
  • Austausch von Stamm- und Bewegungsdaten
  • EDI- und Partnerkommunikation
  • Übergabe an Lager-, Service- oder Shopfloor-nahe Prozesse
  • Integration von CRM-Systemen für Lead-, Angebots- und Kundenprozesse
  • Anbindung von CAD- und PLM-Systemen für Konstruktionsdaten, Stücklisten und Änderungsstände
  • Grundlage für Reporting und Analytics

Die CloudSuite Industrial Enterprise wird auf AWS betrieben und unterstützt unterschiedliche Betriebsmodelle für verschiedene Anforderungen an Sicherheit, Skalierung und Compliance.

Mandantenmodelle: Multi-Tenant vs. Single-Tenant

Infor bietet unterschiedliche Betriebsmodelle:

  • Multi-Tenant: Standardisiert, kosteneffizient, automatische Updates
  • Single-Tenant: Höhere Isolation, mehr Kontrolle, z.B. für regulierte Branchen

Welches Modell geeignet ist, hängt u.a. von Compliance-Anforderungen, Individualisierungsgrad und Unternehmensgröße ab.

 

Offline-Fähigkeit in der Cloud

Eine häufige Sorge bei Cloud-Projekten lautet: Was passiert bei einem Internetausfall?

Gerade in der Fertigung oder im Lagerbetrieb dürfen Prozesse nicht vollständig stillstehen.

Wo es sinnvoll ist, setzen wir gezielt auf Offline-Funktionen:

  • Warehouse Management: Kommissionierlisten können lokal gespeichert und geblockt werden
  • Bearbeitung offline auf mobilen Geräten (SQL Lite)
  • Automatische Synchronisierung bei Wiederherstellung der Verbindung
  • Produktion (BDE): Aufträge werden lokal bereitgestellt, damit die Fertigung weiterläuft

Wichtig: Nicht alle Prozesse sind offlinefähig (z.B. benötigen Umlagerungen aktuelle Bestandsdaten). Unsere Architektur stellt sicher, dass produktionskritische Abläufe auch bei temporären Ausfällen stabil bleiben.

 

Eine erfolgreiche Infor Einführung endet nicht mit der technischen Produktivsetzung. Gerade bei Einführungsprojekten ist Schulung ein zentraler Erfolgsfaktor, da Unternehmen, Key User und Endanwender die Infor-Logik häufig noch nicht aus der Praxis kennen. Entscheidend ist deshalb, Wissen strukturiert aufzubauen und neue Prozesse früh im Arbeitsalltag zu verankern.

Wichtige Erfolgsfaktoren:

  • frühe Einbindung der Fachbereiche
  • strukturierte Key-User-Trainings
  • rollenbasierte Schulungen
  • transparente Kommunikation
  • Begleitung nach dem Go-live
Nächste Schritte

Sie möchten prüfen,

  • ob ihre aktuelle ERP-Landschaft zukunftsfähig ist?
  • ob die CloudSuite Industrial Enterprise Ihre Prozesse abbildet?
  • welche Migrationsstrategie sinnvoll ist?

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema Infor LN Einführung

Das hängt stark von Ausgangslage, Projektumfang, Internationalität und Integrationslandschaft ab. Kleinere, klar abgegrenzte Einführungsprojekte sind deutlich schneller umsetzbar als internationale Rollouts mit komplexer Datenmigration, mehreren Standorten und erweiterten Modulen. Typischerweise bewegen sich Projekte im Rahmen von 12 bis 24 Monaten.

Nein. In vielen Projekten ist es sinnvoll, mit einem klar definierten Kernscope zu starten und weitere Module, Add-ons oder Standorte in späteren Phasen auszurollen. Entscheidend ist, Phase 1 so zu schneiden, dass der Go-live beherrschbar bleibt und gleichzeitig ein tragfähiges Gesamtzielbild entsteht.

Sie ist ein zentraler Bestandteil der Einführung. Die Fit-Gap-Analyse zeigt, welche Prozesse im Standard abgedeckt sind, wo echte Lücken bestehen und welche Anforderungen organisatorisch, prozessual oder technisch gelöst werden sollten. Sie hilft, unnötige Komplexität früh zu vermeiden.

Nach dem Go-live beginnt in der Regel eine Hypercare- oder Stabilisierungsphase. In dieser Zeit werden Anwender eng begleitet, Fragen schnell geklärt, Prozesse feinjustiert und Optimierungspotenziale identifiziert. Erst danach geht die Lösung in einen geregelten Support- und Weiterentwicklungsmodus über.

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Lösungen für Ihre Branche und Ihre Prozesse stellen wir Ihnen gerne vor. Sprechen Sie mit den Spezialisten für den Mittelstand.

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Thomas Heinke